Rezensionen

 

Das sagen die anderen über das Spielerlexikon:

 

Ein Buch für eingefleischte Fans der fußballerischen Zeitgeschichte. Anspruch der Autoren war, die Laufbahn aller Akteure nachzuzeichnen, zudem wurden zahlreiche Spieler fachlich charakterisiert. Auch manche Anekdote aus jener Zeit darf nicht fehlen. Siehe Uwe Klimaschefski, der zunächst als beinharter Verteidiger gefürchtet war, ehe er später als Trainer (unter anderem beim FC Homburg) mitunter zu skurrilen Methoden griff. So ist überliefert, dass er einmal den Platzwart zwecks Zielschießen an den Pfosten binden ließ. Oder wussten Sie, dass die Zwillinge Erwin und Helmut Kremers anno 1974 sogar auf Platz drei der „ZDF-Hitparade“ rangierten? Gleichwohl prägten die Schalker ihre Zeit mehr mit ihren fußballerischen Qualitäten denn mit der Single „Das Mädchen meiner Träume“…

Neben der beeindruckenden Datensammlung wird im Spielerlexikon auch die taktische Entwicklung im Fußball jener Zeit aufgearbeitet. Der Wechsel vom 4-2-4 oder 4-3-3 hin zum lange Jahre praktizierten 3-5-2-System erforderte einen Wandel der Spielerprofile. Aus dem „Ausputzer“ wurde der Libero, mit den Jahren kam das Ende für die klassischen Außenstürmer.

In Zeiten von Internet-Datenbanken setzt die umfassende Enzyklopädie bewusst einen Kontrapunkt und lässt Helden vergangener Tage wiederaufleben. Beim Stöbern und Staunen darf durchaus in Erinnerungen geschwelgt werden. Schließlich verbirgt sich hinter jedem Tor ein ganz besonderer Moment.

Sven Sabock, Rhein-Zeitung.

 


 

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist: “Die Enzyklopädie des deutschen Liga-Fußballs” von Reporter-Legende Reinhard Rehberg. Komme in dem Buch auch vor. Zitat: “Schäfer war kurzzeitig ein talentierter Spielmacher, wurde dann zur Grätschmaschine des Bruchwegs.” So muss es gewesen sein.

Ex-Profi Guido Schäfer in “Der Nullfünfer”, dem Stadionmagazin von Mainz 05.